Geld vom Staat

Wer ein Gebäude energie-effizient baut oder saniert, der tut sich selbst, der Umwelt und der Republik einen Gefallen. Neue Fenster benötigen weniger Energie für Heizung und Klima. Deshalb

  • senken neue Fenster die Betriebskosten jeder Wohneinheit
  • reduziert ein verminderter Ausstoß von Treibhausgasen (CO2) den Klimawandel
  • vermindert sich die Pönale für die Nichterreichung internationaler Spar-Verpflichtungen („Kyoto-Ziele“) – die wir alle über unsere Steuern aufbringen müssten.

Der Staat ist daher an der kontinuierlichen Absenkung des durchschnittlichen Heizwärmebedarfs im Neubau wie auch im Wohngebäudebestand interessiert. Förderungen für energiesparende Investitionen wie z.B. Fenster sind somit keine Steuergeschenke sondern sinnvolle Lenkungsmaßnahmen.

Je nach politischer und wirtschaftlicher Situation ändern sich die Programme und deren Details laufend. Das macht es schwierig, den Überblick zu bewahren. Ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit sei hier auf einige Websites verwiesen, die das Thema Förderungen umfassend behandeln:

Der Sanierungsscheck

Das Wirtschafts- und das Lebensministerium setzten die gemeinsame Förderoffensive für die thermische Sanierung auch im Jahr 2016 fort. 43,5 Millionen Euro stehen in diesem Jahr für Private und Betriebe zur Verfügung.

Eine Orientierung über die Förderbedingungen für Private, Gemeinden und Betriebe können im Internet unter umweltfoerderung.at heruntergeladen werden.

Wohnbauförderungen

Den größten Fördertopf für Errichtung und Sanierung von Wohnbauten verwalten die neun Bundesländer. Das Geld für die Wohnbauförderung erhalten sie über den sogenannten „Finanzausgleich“ vom Finanzminister.

Artikel 15a der österreichischen Verfassung sieht vor, dass für die Finanzierung wichtiger Bereiche (wie eben Wohnbauförderung, Gesundheitswesen oder Schulen) Bund und Länder in „§ 15a-Vereinbarungen“ die Höhe und grundsätzliche Verwendung der Gelder fixieren. Die Details der Umsetzung liegen allerdings in der Kompetenz der Länder und unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland beträchtlich.

Grundsätzlich gilt, dass ein Fördernehmer österreichischer Staatsbürger und volljährig sein sowie über ein eigenes Einkommen verfügen muss. Die Höhe einer Förderung hängt von vielen Faktoren ab und wird individuell berechnet. Gefördert werden insbesondere thermische Sanierungen, der Einbau von Schall- und Wärmeschutzfenstern.

Die Wohnbauförderungen der Bundesländer:

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