Wärmedämmung

Quelle: Internorm

Sind Fenster älter als 25 Jahre, gelten diese als nicht mehr zeitgemäß. Ob im Einfamilienhaus oder in Wohnanlagen, können leicht 25 bis 30 % der Heizenergie durch die Fenster verloren gehen. Eine gute Wärmedämmung schont daher nicht nur die Umwelt sondern auch das Haushaltsbudget.

Die gängige Maßeinheit für die Wärmedämmung ist nicht die Dämmung selbst sondern ihr Gegenteil: der Wärmedurchgangskoeffizient. Er sollte möglichst klein sein (hingegen ist bei der Schalldämmung ein hoher dB-Wert besser).

Je größer die Fensterfläche und je größer die Temperaturdifferenz zwischen draußen und drinnen, umso mehr Wärme verliert man. Die Maßzahl für den Wärmedurchgangskoeffizienten U ist daher W/m²K (Watt pro Quadratmeter und Kelvin).

Der Dämmwert eines Fensters ergibt sich aus der Fläche und den U-Werten für das Glas und für den Rahmen sowie aus der Qualität des Glasrandverbunds (des Übergangs von Glas zu Profil, charakterisiert durch den griechischen Buchstaben ψ ... psi-Wert).

Die Hersteller geben üblicherweise drei U Werte - unterscheidbar am Index - sowie den ψ-Wert an. Damit die Angaben international verständlich sind, werden englische Abkürzungen verwendet g...glass, f...frame (Rahmen) und w...window (Fenster gesamt).

TIP 1: Zusatzeinrichtungen wie Rollläden oder Fensterläden verbessern die Effizienz der Wärmedämmung und können zusätzlich einbruchshemmend wirken.

TIP 2: Weltweit wird mehr Energie für die Kühlung von Gebäuden verbraucht als fürs Heizen. In unseren Breiten kann kluge Ausrichtung, Beschattung und Dimensionierung der Fenster sowie gute Wärmedämmung die Klimaanlage ersparen.

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