Keine Chance für Einbrecher

Einbrüche sind leider an der Tagesordnung und freche Diebe gelangen oft über die Fenster in ein Objekt. Der schwächste Punkt beim Fenster ist meist das Glas, aber mit wenigen Handgriffen können versierte Diebe ein Fenster auch in Sekundenschnelle nahezu geräuschlos aushebeln.

Mit modernen Sicherheitsfenstern kann man sein Objekt aber schützen: In zwei verschiedenen Widerstandsklassen werden diese besonderen Fenster angeboten: Die Widerstandsklasse WK1 bietet einen Grundschutz gegen körperliche Gewalt, wie Entgegentreten. Bereits in der Widerstandsklasse WK2 haben Gelegenheitstäter mit leichtem Werkzeug (Schraubendreher zum Aushebeln, Zange, Keil, o.ä.) nur eine Chance, wenn sie sehr lange ungestört "arbeiten" können. 

Bei solchen Fenstern kommt ein spezielles Verbundsicherheitsglas zum Einsatz: Dieses besteht aus zwei Einzelgläsern, welche mittels widerstandsfähigen Folien verbunden sind. Dies hat auch den Vorteil, dass bei etwaigem Glasbruch, Splitter auf der Folie haften bleiben und Verletzungen durch Glasscherben verhindert werden. Verbundsicherheitsglas wird als Durchwurf hemmend eingestuft.

Sicherheitsverschlussteile schützen vor allem in den Eckbereichen gegen ein Aushebeln von geschlossenen Fenstern. Das Anbohren von außen sowie das Verschieben von Beschlägen wird bei diesen Fenstern ebenfalls verhindert. 

TIP: Eingangs- und Terrassentüren sollten noch mehr Widerstand bieten und zumindest WK3 nach Ö-Norm B5338 entsprechen (WK1 bis WK6). Praktische Hinweise zur Erhöhung der Sicherheit bietet der kriminalpolizeiliche Beratungsdienst bzw. die Web Site des Bundeskriminalamts.
 

 

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